Eris Becher

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Ich habe beim 24-Stunden-Zeichnen im hafenkult ein Kapitel aus Haruki Murakamis “Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki” illustriert. Es entstand vom 27. – 28. Juni 2015 im Duisburger Atelierhaus hafenkult. Hier der Link zum kleinen Buch, welches ich gezeichnet habe. Ich habe es Eris Becher genannt. Viel Spaß.

Die wichtigste Tomatensauce!

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Während des Studiums habe in einer Küche als Suppenmädchen gejobbt und behaupte, ich koche ausgesprochen gerne. Das ist für mich Textur im Topf, Geschirrtuch im Hosenbund, Farben satt, Gemüseliebe, Saft tropft vom Schrank, Petersilie händeweise gehackt. Inspiration. Alltag ist: Oft sind wir zuhause zu hungrig, zu faul, zu ausgeräubert, um zu kochen. Wir haben nur das Nötigste eingekauft (Katzenfutter, Bananen, Kaffee) und es passt nicht so recht zusammen, was da im Schrank auf seinen Einsatz wartet. Dann schauen Dominik und ich uns an und wissen es beide: Lass uns schnell raus, woanders essen. Ab zur Nahrungssuche in der Dellplatz-Nachbarschaft. Alles zu empfehlen. Und bestimmt auch mit Liebe gekocht.

Doof ist nur, dass unsere Küche damit zu einer Transithalle verkommt. Kein Feuer im Herd. Leere Bananenschalen, Kaffeebecher und trockenes Graubrot. Ganz ehrlich gesagt, sind sogar die Stühle in anderen Räumen, damit der Kater es gemütlich hat.

In meiner Hängematte habe ich versucht, es konzeptionell zu lösen. Wie ein Designproblem. Dabei fiel mir etwas auf: Es gibt 2 unterschiedliche Koch-Szenarien, die zwar beide in der Küche stattfinden, aber gar nichts miteinander zu tun haben.

Einmal die funktionale, gesunde Werktags-Küche. Klassiker, schnelle Lieblingsgerichte, Abendbrot, Suppen, Eintöpfe beim Filmegucken, Nudeln mit Tomatensauce, kennt ihr ja. Dann gibt es aber auch das sinnliche Kochen, neue Zutaten und Rezept-Experimente, Candlelight Dinner mit Rotwein und Servietten, Kochen mit und für Freunde, Backen, Kuchen, Freitag, Samstag.

Ich denke mir jetzt jeden Tag aus, was es Abends zu Essen gibt. Und plane Kochideen und lade Menschen ein, an meinem Tisch zu essen. Für mich wirklich ziemlich was Neues. Mal sehen, wie lang ich das jetzt spannend finde ich ob ich darin besser werde.

Und wenn mal nichts geht, Nudeln mit Tomatensauce gehen immer. Hier ist das Rezept, welches eine der besten Saucen macht.

Die wichtigste Tomatensauce

1 Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl leicht glasig wärmen.
1 Knoblauchzehe würfeln und mitmachen lassen.
Die Hitze kommen lassen und 2 TL Rohrzucker einstreuen und kurz karamellisieren.
Mit einem Schuss Balsamico löschen und einkochen.
Jetzt eine Dose Tomaten dazu und mit harten Kräutern flach schmurgeln lassen.
Die Sauce darf wirklich weniger werden. Geschirrspüler einräumen, Tisch decken, mit Mama telefonieren. Also der Sauce ein bisschen Zeit lassen. Lieblingsnudeln kochen und noch ein bisschen wässrig ab in die Sauce. Weiche Kräuter dazwischen. Salz. Pfeffer. Mit Pecorino essen.

Wie macht ihr das?

Vergessen und Traditionen

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Wenn die Illu dann gedruckt als Belegexemplar in der Post liegt, bin ich immer total aufgeregt. Hier meine Doppelseite im Atlas-Magazin. Thema ist Vergessen und Traditionen. Danke, Miriam für die nette Zusammenarbeit :)

Pushing the envelope

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Anlässlich des 175. Geburtstags der Briefmarke Penny Black, die ja die erste Briefmarke der Welt sein soll, wurden Illustratoren gebeten, einen gestalteten Umschlag nach London ins House of Illustration zu senden. Nun ist mein Umschlag sicher angekommen und hängt in der Ausstellung. Hätte ich ja eigentlich mal hinterher reisen können, was?

Viel viel Torte für das Eltern Magazin

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Für die April-Ausgabe des Eltern Magazins habe ich die Schwangerschafts-Kolumne von Katrin Wilkens illustriert. Neben der geniessenden Frau Wilkens, die ja auch tatsächlich wieder in ihre normale Form zurück fand, stehen noch zwei kleine Food-Illus als Vignetten rechts. Ich finde ja, egal, in welcher Lebenslage sich frau befindet, Torte essen geht ja wohl immer!

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