Ich reise nach Bologna

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Ich bin unglaublich wuselig. Und habe auch ein wenig Bauchweh deswegen. Denn am Montag reise ich recht spontan mit Caro nach Bologna. Dort findet die Bologna Children’s Book Fair statt. Ich habe kein Manuskript dabei, werde flaches, wendiges Schuhwerk tragen und plane, einfach nur Eindrücke zu sammeln, eine Menge Bücher zu kaufen, Messeluft zu atmen, vielleicht das eine oder andere Kärtchen loszuwerden und einzusammeln. Ostern bin ich zurück und kann durchatmen, bevor ich dann mindestens 1000 Buchprojekte machen will.

Wenn ihr sehen wollt, was ich sehe, folgt mir auf Instagram.

 

To Do Blöckchen

To Do Blöckchen

Endlich habe ich wieder ein paar neue illustrierte To Do Blöckchen.

Die habe ich direkt mal in meinen kleinen, wirklich kleinen Shop gestellt.

Dort könnt ihr einen, falls ihr solche kleinen Schreibwaren mögt, für 4,- €, oder direkt drei für 10,- € einkaufen. Und weil ich mich so freue, dass ich wieder kleine Blöckchen habe, gehen die Versandkosten auf mich. Jippieh!!!!

Für alle, die gerne richtig einkaufen gehen, gibt es auch gute Nachrichten. Denn ein paar Blöckchen haben den Weg zum kleinen Duisburger Laden Onkel Stereo in der Wallstraße 6 gefunden. Können dort auch abgeholt werden. Aber seid vorsichtig: Hier gibt es so viel wundervollen und lebenswichtigen Kram, ihr werdet dort einen ganzen Tag verbringen können. Für Geschenke der beste Laden in Duisburg!

To Do Blöckchen To Do Blöckchen

PS. Wie macht ihr das mit den Webshops? Irgendwie bin ich noch unentschlossen, welches System ich am liebsten mag … Ideen dazu sind wirklich herzlich willkommen!

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Digitales Gold für AOK On Job

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Bereits im Sommer letzten Jahres habe ich für das Magazin “On Job”, welches jugendliche AOK-Versicherte ins Haus geflattert bekommen, eine kleine Strecke über das Thema “Geh gut mit Deinen Daten um!” illustriert. Erst neulich ist das Magazin auch wirklich ausgeliefert worden. Die Produktionszeit lag deutlich davor. Ein erstaunlicher Prozess.

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Da das ganze unter dem Titel “Digitales Gold” lief, sind die Zeichnungen schön golden, voller Glitzer und Glanz. Korrektur zwischendurch: “Bitte noch mehr Gold!”. Hat Spaß gemacht und ist auch ein wichtiges Thema. Danke an Ansgar, dem Bildredakteur von WDV, für die nette Zusammenarbeit!

So war das Hafensofa im März

Das Hafensofa im Duisburger Atelierhaus Hafenkult.

Am Freitag haben wir unser Atelierhaus zum zweiten Hafensofa geöffnet.
Danke an alle, die uns besucht haben!

Das Hafensofa macht Pause während der Schulferien und ist am Freitag, den 5. Juni 2015 wieder zurück. Vorher jedoch feiert hafenkult seinen 5. Geburtstag und öffnet das Haus für Freunde und andere Interessierte. Merkt euch also Sonntag, den 19. April 2015 / 12 – 18 Uhr vor!

Aktzeichen und Durchhalten

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Seit der Mitte des letzten Jahres gehe ich regelmäßig einmal in der Woche zum Aktzeichnen. Es ist der berühmt-berüchtigte Kurs von Detlef Becherer. Mal wieder ein bisschen Aktzeichnen. Bei der Anmeldung zum Kurs habe ich noch gedacht, das habe ich doch schon viel und gerne gemacht. Kleine Fingerübung. Da wußte ich noch nicht, was mich erwartet.

Detlef ist ein harter (und auch liebenswerter) Knochen. Direkt in der ersten Stunde hat er herausgefunden, dass ich ja beruflich was mit Zeichnen mache und mich komplett zerpflückt. Seine Regeln, wie Aktzeichnen geht, habe ich nämlich tatsächlich noch nie gehört. Weder im Aktzeichnen meiner Gestaltungs-Ausbildung noch im Studium. Das war ein Schock. Ein logischer Schock. Nachvollziehbar. Technisch anspruchsvoll aber die Regeln funktionieren tatsächlich.

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Jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich die Zeichenkurse am liebsten nie gemacht hätte. Kann ich nicht besser fernsehen und Limonade trinken? Warum sollte ich mich damit konfrontieren, dass ich mich quälend langsam nach vorne bewege. Ich ärgere mich ein bisschen damit rum, besser zu werden. Denn das passiert ja schon. Nur irgendwie sehr sehr langsam.

Im Kurs sind Menschen, die unfassbar sicher zeichnen. Sille zum Beispiel. Sie benutzt Fineliner. Super Stil, super Strich, super Ähnlichkeit mit dem Modell! Nicht mal radieren muss sie. Und nett ist sie auch noch. Da ist es ganz schön deprimierend für mich, meine Bleistiftzeichnungen zu radierbessern. Oder durchzustreichen. Oder vor Detlefs Augen zu verstecken, bevor er mir über die Schultern schaut.

Denn bevor ich auch nur ein bisschen meines eigenen Stils in die Zeichnungen legen kann (!), muss ich wohl noch das Motiv in den Griff kriegen. Denn so einer Aktzeichnung sieht man jeden Fehler sofort an. Was ich jedoch feststelle ist, dass sich scheinbar neue Möglichkeiten für meine Illustrationen ergeben. Ich verstehe plötzlich die Zusammenhänge der Figuren. Und das war ja auch Ziel der Übung.

Ich bleibe also tapfer und gehe nächste Woche wieder hin. Denn ich habe gute und schlechte Zeichenstunden. Und freue mich auf den Tag, an dem der Knoten platzt und ich zufrieden bin.

Seht also, wie ich suche. Hier ein paar der Zeichnungen von besseren Tagen …

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