Tiersichtungen

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Seit längerer Zeit führe ich auf meinem Telefon eine Liste, in der ich alle Sichtungen, Begegnungen und Interaktionen mit Wildtieren in der Stadt festhalte. Hier ist die Liste, die mich wirklich irgendwie glücklich macht. Schönes Wochenende und viele wilde Tiere!

Mausebussard
Taubenschwarm
Ente an der Kreuzung
Kellerspinne
Flussdelphin
Vogelspinne
Ente im Innenhafen-Restaurant
Bussard an der Autobahnauffahrt
Krähe
Fischreiher
Rotkehlchen
Libelle
Eichhörnchen
Wanze
Goldfisch
Pfauenauge
Pfau (ausgestopft)
Kühe
Schafe
Siamkatze
Schäferhund
Weiße Taube
Eichhörnchen
Spatz
Minitiere im Blumenkasten
Eichelhäher
Katze im Spülbecken
Fischreiher
Rassekatze
Rotkehlchen
Habicht Harald
Falkin Babajaga
Uhu Ivan
Meise landet auf dem Scheibenwischer
Eichhörnchen, wurde beinahe überfahren
Fasan, männlich
Fuchs an der Autobahn
Eichhörnchen bei Yoga im Wald
Eichhörnchen am Lehmbruck
Fliegender Fasan
Eichhörnchen im Kantpark in Schockstarre am Baum
Fuchs an der Abfahrt Zentrum der A59
Kohlmeise am Flughafenbahnhof
2 Rehe in Brittas Apfelwiese
7 Wildschweine im Gehege
Krähe vorm Atelierfenster
Rotkehlchen an der FH Düsseldorf
Amsel vor den Füßen an der Cubus Kunsthalle
Schattenhund gruselig (Windhund)
Salamanderchen am Aeroporto Bologna
Raubvogel auf dem Zubringer
Biene auf der Windschutzscheibe
Möwe auf dem Kran
Erschreckend viele Schnecken auf der Koloniestraße…

 

Sagt Käse!

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Eine Illu, die nicht gedruckt wird. Das Magazin hat sich für meine zweite Skizze (die auch echt passender war, wie ich zugeben muss …) entschieden. Ich habe diese Bildidee eigentlich auch nur vorgeschlagen, weil ich doch sonst nie nie nie dazu kommen werde, sprechenden Käse zu zeichnen. Also bekommt ihr sie zu sehen.

Eltern Magazin / Lebensstil

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Für die Ausgabe 6 des Eltern Magazins habe ich kleine Vignetten für ein Dossier über unterschiedlichste Lebensstile von arbeitenden Müttern illustriert. (Ich zeichne ja immer irgendwie meine kleine Nichte Madita. Jetzt wisst ihr, wie sie aussieht.)

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Eris Becher

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Ich habe beim 24-Stunden-Zeichnen im hafenkult ein Kapitel aus Haruki Murakamis “Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki” illustriert. Es entstand vom 27. – 28. Juni 2015 im Duisburger Atelierhaus hafenkult. Hier der Link zum kleinen Buch, welches ich gezeichnet habe. Ich habe es Eris Becher genannt. Viel Spaß.

Die wichtigste Tomatensauce!

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Während des Studiums habe in einer Küche als Suppenmädchen gejobbt und behaupte, ich koche ausgesprochen gerne. Das ist für mich Textur im Topf, Geschirrtuch im Hosenbund, Farben satt, Gemüseliebe, Saft tropft vom Schrank, Petersilie händeweise gehackt. Inspiration. Alltag ist: Oft sind wir zuhause zu hungrig, zu faul, zu ausgeräubert, um zu kochen. Wir haben nur das Nötigste eingekauft (Katzenfutter, Bananen, Kaffee) und es passt nicht so recht zusammen, was da im Schrank auf seinen Einsatz wartet. Dann schauen Dominik und ich uns an und wissen es beide: Lass uns schnell raus, woanders essen. Ab zur Nahrungssuche in der Dellplatz-Nachbarschaft. Alles zu empfehlen. Und bestimmt auch mit Liebe gekocht.

Doof ist nur, dass unsere Küche damit zu einer Transithalle verkommt. Kein Feuer im Herd. Leere Bananenschalen, Kaffeebecher und trockenes Graubrot. Ganz ehrlich gesagt, sind sogar die Stühle in anderen Räumen, damit der Kater es gemütlich hat.

In meiner Hängematte habe ich versucht, es konzeptionell zu lösen. Wie ein Designproblem. Dabei fiel mir etwas auf: Es gibt 2 unterschiedliche Koch-Szenarien, die zwar beide in der Küche stattfinden, aber gar nichts miteinander zu tun haben.

Einmal die funktionale, gesunde Werktags-Küche. Klassiker, schnelle Lieblingsgerichte, Abendbrot, Suppen, Eintöpfe beim Filmegucken, Nudeln mit Tomatensauce, kennt ihr ja. Dann gibt es aber auch das sinnliche Kochen, neue Zutaten und Rezept-Experimente, Candlelight Dinner mit Rotwein und Servietten, Kochen mit und für Freunde, Backen, Kuchen, Freitag, Samstag.

Ich denke mir jetzt jeden Tag aus, was es Abends zu Essen gibt. Und plane Kochideen und lade Menschen ein, an meinem Tisch zu essen. Für mich wirklich ziemlich was Neues. Mal sehen, wie lang ich das jetzt spannend finde ich ob ich darin besser werde.

Und wenn mal nichts geht, Nudeln mit Tomatensauce gehen immer. Hier ist das Rezept, welches eine der besten Saucen macht.

Die wichtigste Tomatensauce

1 Zwiebel würfeln und in etwas Olivenöl leicht glasig wärmen.
1 Knoblauchzehe würfeln und mitmachen lassen.
Die Hitze kommen lassen und 2 TL Rohrzucker einstreuen und kurz karamellisieren.
Mit einem Schuss Balsamico löschen und einkochen.
Jetzt eine Dose Tomaten dazu und mit harten Kräutern flach schmurgeln lassen.
Die Sauce darf wirklich weniger werden. Geschirrspüler einräumen, Tisch decken, mit Mama telefonieren. Also der Sauce ein bisschen Zeit lassen. Lieblingsnudeln kochen und noch ein bisschen wässrig ab in die Sauce. Weiche Kräuter dazwischen. Salz. Pfeffer. Mit Pecorino essen.

Wie macht ihr das?